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Hamburger Abendblatt (3.2.2006)
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"Dass Schriftsteller es gern haben, wenn sich ihre Werke wie warme Semmeln verkaufen, versteht sich von selbst. Da ist es nur konsequent, wenn die Texte nicht bloß wie, sondern gleich mit den Semmeln über die Theke gehen: Beim Kleinverlag Lesefutter kommt Literatur also gar nicht in die Tüte - sondern direkt darauf. Subkultur undercover sozusagen, denn mit der Tüten-Lektüre gibt's schon zum Frühstück geistige Nahrung. Die nicht mal dick, aber kurzfristig satt macht. Und trotzdem noch genug Platz für die Tageszeitung lässt."
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